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Nachrichten - 9 December 2009

Die zweitägige Konferenz am 13. und 14. Dezember wird die Erfolge des Netzwerks seit seiner Gründung 1999 in Wien hervorheben. Mehrere Arbeitsgruppen beschäftigen sich mit den unterschiedlichen Diskriminierungsformen und den neuen Herausforderungen im europäischen Fußball.
Das FARE-Netzwerk übernahm in den vergangenen Jahren eine zentrale Rolle beim Aufgreifen des Rassismus-Problems auf allen Ebenen des Profi- und Amateurfußballs. Dies führte zur Ausweitung des Netzwerks auf nunmehr 40 Länder und zu einem verstärkten Monitoring rassistischer Vorfälle in ganz Europa. Durch die Partnerschaft mit der UEFA wurde FARE auch zu einem wichtigen Akteur bei den vergangenen Europameisterschaften.
Die FARE-Kampagne wurde von einigen der größten europäischen Spielerpersönlichkeiten unterstützt. Lillian Thuram und Europameister Marcos Senna sind nur zwei Spieler, die in der Öffentlichkeit als FARE-Botschafter auftreten.
Ein anderer ist der frühere Celtic-, Chelsea- und Pisa-Verteidiger, Paul Elliott, der anmerkt:
“Diskriminierung im europäischen Fußball ist eine komplexe Angelegenheit und kann sich auf viele unterschiedliche Formen äußern. Das ist genau der Grund warum die Arbeit von FARE so wichtig bleibt. Die gute Verankerung des Netzwerks in so vielen Ländern erleichtert es, Trends zu beobachten und konkrete Maßnahmen zu setzten.“
Kurt Wachter von der österreichischen FARE-Gründungsorganisation FairPlay-vidc sagt:
“Das FARE-Netzwerk hatte in der vergangenen Dekade viele Erfolge zu verbuchen. Wir werden uns bei der Konferenz aber nicht mit einer Rückschau begnügen, sondern aktuelle Probleme und Herausforderungen angehen, etwa unser ehrgeiziges Arbeitsprogramm für die UEFA EURO 2012 in Polen und der Ukraine oder auch konkrete die Bekämpfung von Homophobie im Fußball.“
Am Sonntagabend findet in den SK Rapid-VIP-Räumlichkeiten des Gerhard-Hanappi-Stadions ein FARE Medienempfang statt. Die RednerInnen-Liste bei dem Empfang umfasst VertreterInnen der UEFA, des Österreichischer Fußball-Bunds, der Österreichischen Bundesliga, der EU-Grundrechteagentur (FRA) und der Stadt Wien.
Die TV-Sportjournalistin Elisabeth Auer moderiert zudem eine Gesprächsrunde mit aktiven und ehemaligen Spielern wie Paul Elliott, Samuel Koejoe (Dunajská Streda, Freiburg), Yves Eigenrauch (Schalke 04) und Oliver Prudlo (Wacker Innsbruck), dem Vorsitzenden der Vereinigung der Fußballer (VdF).
“Football for Equality: Challenging Racism and Homophobia across Europe” wird von der UEFA, der Europäischen Kommission und der Stadt Wien unterstützt.
Kontakt und Anmeldung
Elisabeth Kotvojs
FairPlay. Viele Farben. Ein Spiel / vidc
Tel. (0043 1) 7133594 97
E-mail: kotvojs@vidc.org
Web www.FAREnet.org
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